Öffnungszeiten Bürgerbüro

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Besuche des Bürgerbüros sind nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.
Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter (06201) 707-92, -93, -94, -96 oder online Termin vereinbaren

Allgemeine Öffnungszeiten

Montag bis FreitagDienstagDonnerstag
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Kontakt

Telefon: (06201) 707-0
E-Mail: post@hemsbach.de

Klimaschutz

KLiBA-Energiespartipp: Behaglich Duschen mit wenig Strom

Wer sein Wasser mittels Elektroboiler oder Durchlauferhitzer erwärmt, kann ohne hohen Aufwand viel Strom sparen. Es kommt auf die richtige Boiler-Größe an, eine gute Isolierung und vor allem die zum Verbrauch passende Einstellung des Gerätes. Hygienische Anforderungen und Energiesparen widersprechen sich dabei nicht.

Zentral oder dezentral – das ist die Grundsatzfrage für die Erwärmung von Wasser. Häufig wird warmes Wasser in einem zentralen Heizsystem aus Solarwärme, Fernwärme, Gas oder Öl erzeugt. Viele Haushalte sind jedoch auf die dezentrale Lösung mit einem elektrischen Durchlauferhitzer oder einem Elektroboiler angewiesen. Das muss nicht schlechter sein. Aber: Die Kilowattstunde Strom ist im Verhältnis teuer. Gerade deshalb können Verbraucherinnen und Verbraucher leicht Energie und Kosten sparen, wenn sie folgendes berücksichtigen:

  • Wählen Sie beim Neukauf nach Möglichkeit einen elektronischen Durchlauferhitzer. Er erwärmt nur die benötigte Wassermenge und die wird sofort verbraucht. Solche Geräte kommen auf einen Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Ein Boiler, der das Wasser speichert, hat demgegenüber höhere Wärmeverluste.
  • Achten Sie darauf, dass Boiler oder Durchlauferhitzer die richtige Größe haben. Die Menge an Wasser, die erwärmt wird, sollte nicht größer sein, als die tatsächlich benötigte.
  • Eine Wassertemperatur von 60 Grad Celsius genügt für Bad und Küche. Sie ist auch hoch genug, um Keime abzutöten.
  • Schalten Sie das Gerät ganz aus, wenn Sie länger abwesend sind. Wenn es eine Regelung besitzt, stellen Sie diese passend zu Ihrem Rhythmus ein.

„Wenn Sie Ihr Geld nicht durch den Abfluss entsorgen wollen, bekommen Sie bei uns gerne weitere Empfehlungen zum täglichen Wassersparen“, sagt Dr. Klaus Keßler, Geschäftsführer der KLiBA.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Jürgen Jordan  –  für Sie kostenlos und unverbindlich.

Interessierte können unter der Telefonnummer 06221 99875-0 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach, am Donnerstag, 6. und 20. Juni, zwischen 16 und 18 Uhr. Bei kurzen Fragen schreiben Sie gerne eine Nachricht über WhatsApp unter der Nummer: +49 151 47081113.

Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune.

Foto: KEA

KLiBA-Energieberatung – ein Service der Stadt Hemsbach

Was Sie als Hauseigentümerin oder Hauseigentümer bei energiesparender Modernisierung oder als Mietperson beim Energiesparen tun können, erfahren Sie bei einer kompetenten und kostenfreien Initialberatung von der KLiBA. Sie ist eine erste Orientierungshilfe und hilft Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Energiesparziele auch mit Hilfe verschiedener staatlicher Fördermöglichkeiten zu folgenden Themen:

  • energetische Altbaumodernisierung
  • Neubau oder Sanierung zum Energieeffizienzhaus oder Passivhaus
  • Heizungserneuerung, Erfüllung EWärmeG und Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab 2024
  • Einsatz von erneuerbaren Energien, Photovoltaik-Pflicht-Verordnung
  • Stromsparmaßnahmen
  • Förderung und Zuschuss durch KfW, BAFA, Land und Kommune

Die effektivste Strompreisbremse setzt beim Stromsparen an! Bei der KLiBA können Sie kostenlos Strommessgeräte ausleihen. Damit lässt sich auch der Stromverbrauch durch Leerläufe beziehungsweise den Stand-by-Modus erkennen und verringern.

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Jürgen Jordan  –  für Sie kostenlos und unverbindlich.

Interessierte können unter der Telefonnummer 06221 99875-0 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach am Donnerstag, den 6. Juni, zwischen 16 und 18 Uhr. Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune! Bei kurzen Fragen schreiben Sie der KLiBA gerne eine Nachricht über WhatsApp unter der Nummer: +49 151 47081113.

KLiBA-Energiespartipp: Schluss mit kalten Füßen

Kalte Füße gehören im Erdgeschoss eines älteren Hauses mit nicht beheiztem Keller oft dazu. Abhilfe schafft die Dämmung der Kellerdecke, die auch nachträglich angebracht werden kann. Sie verbessert den Wohnkomfort und ist eine schnelle und preisgünstige Energiesparmaßnahme. „Ist die Decke eines unbeheizten Kellers nicht gedämmt, gibt das Erdgeschoss permanent Wärme über den Fußboden ab. Das zeigt sich dann an erhöhten Heizkosten und kalten Füßen im Erdgeschoss“ erklärt Uwe Jung, Energieberater der KLiBA. „Dabei ist die Dämmung der Kellerdecke eine der wirtschaftlichsten Energiesparmaßnahmen. Je nach Gebäude können die Bewohner insgesamt rund fünf bis sieben Prozent Energie sparen.“

Dennoch dämmen viele Hausbesitzende die Kellerdecke nicht. Die Kellerdeckendämmung ist nicht wie die Dämmung der obersten Geschossdecke gesetzlich vorgeschrieben. Aber wer die Kellerdecke eines Wohngebäudes freiwillig dämmt, kann damit den Wohnkomfort erheblich steigern.

Zudem kann die Dämmmaßnahme das in Baden-Württemberg gültige Erneuerbare-Wärme-Gesetz teilweise erfüllen. Das Gesetz verpflichtet Verbraucher, beim Heizungswechsel mindestens 15 Prozent erneuerbare Energien zu verwenden. Alternativ können Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle angerechnet werden, z.B. die Dämmung der Kellerdecke. Um einen guten Dämmstandard zu erreichen, sollte das Material eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen. So kann auch die Dicke der Dämmung möglichst klein gewählt werden, denn gerade in Kellerräumen ist oftmals die Stehhöhe begrenzt. Hausbesitzende können auch einen Zuschuss in Höhe zwischen 15 von 20 Prozent der Investitionskosten Im Zuschussprogramm BEG der BAFA beantragen.

Zu den Details der Kellerdämmung berät die KLiBA anbieterunabhängig und individuell. 

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Jürgen Jordan  –  für Sie kostenlos und unverbindlich.

Interessierte können unter der Telefonnummer 06221 99875-0 (KLiBA) einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach am Donnerstag, 23. Mai und 6. Juni, zwischen 16 und 18 Uhr. Bei kurzen Fragen schreiben Sie uns gerne eine Nachricht über WhatsApp unter der Nummer: +49 151 47081113

Dieser Service ist eine kostenfreie Leistung der Kommune!

Foto (Gülay Keskin): Architekt und Energieberater Bernd Nowoczyn hat sein Haus - Alt und Neubau - in einer "Gebäudehülle" energetisch umfassend modernisiert, inklusive Gewölbekeller mit den 10 cm starken Mineralfaserplatten.

Sanierte Eigenheime gesucht!

Sie haben Ihr Haus saniert oder sind gerade noch dabei? Anmelden und mitmachen! Anmeldeschluss: 7. Juni 2024.

Öffnen Sie Ihre Türen und zeigen Sie interessierten Nachbarinnen und Nachbarn, was Sie an Ihrem Haus verändert haben. Was hat gut geklappt? Was hat weniger gut funktioniert? Das Aktionswochenende, an dem Sie Ihre Türen öffnen können, ist der 21. und 22. September 2024.

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer, die ihr Haus energieeffizient saniert haben oder noch dabei sind, und jetzt in einem Effizienzhaus wohnen oder mehrere energiesparende Einzelmaßnahmendurchgeführt haben. Dazu zählen der Einbau einer effizienten Heizung, die Nutzung von erneuerbaren Energien, neue Wärmeschutzfenster oder eine verbesserte Dämmung des Daches, Fußbodens, Kellers oder der Außenwände. Die Gebäude können bereits fertig gestellt oder noch mitten in der Sanierung sein.

Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Bei den kurzen Führungen, die Sie durch Ihr Haus anbieten können, werden Sie von Fachleuten begleitet. Interessierte aus Hemsbach haben so die Gelegenheit, mehr über energetische Sanierungsmaßnahmen zu lernen, aus erster Hand Erfahrungen zu sammeln, den verbesserten Wohnkomfort selbst zu erleben und wertvolle Praxistipps für eigene Vorhaben mitzunehmen.

Das Projekt „Gut Saniert?!“ wird gemeinsam mit der Gemeinde Laudenbach und der KLiBA durchgeführt. Bei Interesse oder Fragen, melden Sie sich daher gerne bei Cornelia Baumgärtner. Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Laudenbach.

Kontakt:
Cornelia Baumgärtner
Tel. (0 62 01) 7002-36
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Foto: Gülay Keskin

Am 15. und 16. Juni: Vierte Runde des Hof- und Garagenflohmarkts

Kleine und große Schätze von ihrem Keller- oder Dachboden-Dasein befreien oder selbst auf Schnäppchenjagd gehen? Am Wochenende des 15. und 16. Juni ist das möglich, nämlich beim vierten Hof- und Garagenflohmarkt der Stadtgestalterei-Projektgruppe „Netzwerk Müllvermeidung“. Jeweils zwischen 10 und 16 Uhr können alle Hemsbacherinnen und Hemsbacher wieder ihre Keller-, Dachboden- und Garagenfunde anbieten.

Dabei hat der Flohmarkt auch noch zwei schöne Nebeneffekte: Zum einen kommen Menschen zusammen, plaudern und tauschen sich aus. Zum anderen ist ein Flohmarkt auch ein sehr gutes Beispiel für Nachhaltigkeit: Gegenstände wechseln den Besitzer anstatt in der Mülltonne zu landen. Dinge weiterzugeben oder zu verkaufen, um ihnen ein weiteres sinnvolles Leben zu schenken, schont Ressourcen, Umwelt und natürlich auch den eigenen Geldbeutel.

Wer an einem oder beiden Tagen seine Dinge verkaufen möchte, kann sich auf der Website hofflohmarkt.stadtgestalterei.de kostenlos registrieren. Die Anmeldung wird automatisiert über ein Anmeldetool abgewickelt, bei dem alle Teilnehmenden angeben können, ob sie an einem oder beiden Tagen je von 10 bis 16 Uhr verkaufen wollen. Auch Verkaufskategorien könnten ausgewählt werden. Auf einer Karte werden alle Verkaufsstellen sichtbar. Alle interessierten Flohmarktgänger finden auf dieser Seite ebenso eine Karte mit Verkaufsstellen und dem Warenangebot.

Für die Teilnehmer ist es wichtig zu wissen, dass nur auf dem eigenen Grundstück bzw. nach Absprache mit der Hausverwaltung auf dem Grundstück der Mietadresse verkauft werden darf. Gehwege müssen zu jeder Zeit freigehalten werden. Jeder Teilnehmer ist selbst Veranstalter und haftet somit auch selbst für den Verkaufsstand. Der Flohmarkt findet bei jedem Wetter statt.

Die Stadt Hemsbach und die Projektgruppe freuen sich über zahlreiche Anmeldungen, hoffen auf gutes Wetter und viele Begegnungen.

Info: Vierter Hof- und Garagenflohmarkt in Hemsbach am 15. und 16. Juni jeweils von 10 bis 16 Uhr. Anmeldungen unter hofflohmarkt.stadtgestalterei.de.

Aktionstage "Gut saniert?!": Gewerbeschau am 19. September

In diesem Jahr wird es zu den Aktionstagen „Gut Saniert?! Ansehen!“ am 19. September eine Gewerbeschau mit unabhängiger Energieberatung geben.

Ein Energieberater aus der Region informiert und motiviert am mobilen Ausstellungspavillon Gebäudeeigentümer zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen – d.h. zu Fassadendämmung, Heizungstausch und erneuerbaren Energien.

Interessierte Aussteller:

Auch Sie bieten Leistungen rund um die Sanierung an? Unser Ziel ist es, an diesem Aktionstag für die Bevölkerung nicht nur neutrale Energieberatung anzubieten, sondern auch zu zeigen, welche der benötigten Gewerke und Planer sie direkt vor Ort finden können.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gemeinde Laudenbach statt.

Im letzten Jahr war die Rückmeldung der Austeller durchweg positiv – also zögern Sie nicht und melden Sie sich gerne bei Cornelia Baumgärtner.

Kontakt: Cornelia Baumgärtner, Klimaschutzmanagement Laudenbach
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Tel: 06201/ 7002 36

Allgemeine Informationen für Aussteller:

Die Teilnahme an dieser kleinen „Messe“ während des Hemsbacher Wochenmarkts ist kostenfrei.

Sie erhalten die Informationen zu Ihrem „Standplatz“ in der Woche vor der Veranstaltung, bitte teilen Sie bei der Anmeldung mit, was Sie ausstellen möchten damit eine Planung erfolgen kann.

Ein Stehtisch kann kostenlos zur Verfügung gestellt werden, sofern noch vorhanden und gewünscht.

Aufbau möglich: ab 14:00 Uhr, sobald die regulären Markthändler aufgebaut haben

Ende der Veranstaltung: gegen 17:30 Uhr

Kommunen unterstützen Bürgerinnen und Bürger praxisnah beim Klimaschutz

Großes Interesse am Auftakt der neuen KLiBA-Veranstaltungsreihe GUT SANIERT?! in Laudenbach und Hemsbach – Experten geben Überblick übers Dämmen, neue Heizungen, Photovoltaik-Anlagen und Elektromobilität

„Klimaschutz kann nur gemeinsam gelingen – deshalb arbeiten Laudenbach und Hemsbach als Nachbargemeinden eng zusammen, um unsere Bürgerinnen und Bürger möglichst umfassend zu informieren und zu unterstützen. Mit der neuen KLiBA-Veranstaltungsreihe GUT SANIERT?! können wir dabei viele praxisnahe Beispiele und konkrete Hilfestellungen zu uns in den nördlichsten Rhein-Neckar-Kreis holen. Das kommt bei den Menschen sichtlich gut an“, freute sich Laudenbachs Klimaschutzmanagerin Cornelia Baumgärtner bei der örtlichen Auftaktveranstaltung im Festsaal der Sonnberg-Schule.

Mit der Veranstaltungsreihe GUT SANIERT?! präsentiert die KLiBA, Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein- Neckar-Kreis gGmbH, in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen im Rhein-Neckar-Kreis ein dreiteiliges Programm, das sich über das gesamte Jahr 2024 erstreckt. Los ging es im April 2024 mit vier Auftaktveranstaltungen in Laudenbach, Leimen, Sinsheim (15. April 2024, Dr.-Sieber-Halle) und im Mai in Heiligkreuzsteinach (3. Mai 2024, Bürgersaal): Unter dem Titel GUT SANIERT?! ANHÖREN! gibt es für Bürgerinnen und Bürger des Rhein-Neckar-Kreises kostenfreie Themenabende zur Gebäudesanierung, zum Heizungstausch und zur Umstellung auf erneuerbare Energien sowie zu Elektromobilität.

Im Spätsommer heißt es GUT SANIERT?! ANSEHEN! Am 21. und 22. September – Tage der offenen Tür – werden energetisch sanierte Wohngebäude vor Ort erlebbar. Engagierte Bewohnerinnen und Bewohneröffnen im Rhein-Neckar-Kreis zum vierten Mal ihre Türen und präsentieren der Öffentlichkeit ihr energiesparendes Zuhause. Bei kurzen Führungen mit den beteiligten Fachleuten haben Interessierte die Gelegenheit, mehr über energetische Sanierungsmaßnahmen zu lernen, aus erster Hand Erfahrungen zu sammeln, den verbesserten Wohnkomfort selbst zu erleben und wertvolle Praxistipps für eigene Vorhaben mitzunehmen.

In Laudenbach gibt es darüber hinaus – quasi als Einstimmung – bereits am 19. September eine kleine Gewerbeschau am Rathaus. Bürgerinnen und Bürger können dort ausführende Firmen aus der Region und Energieberatende persönlich kennenlernen, um ihr konkretes Projekt voranzubringen.  

Im November geht es bei GUT SANIERT?! ANFANGEN! ebenfalls um das eigene Gebäude. Hier sollen konkrete Fragen beantwortet und individuelle Lösungen gefunden werden, wie das Eigenheim energetisch saniert werden kann. Die teilnehmenden Kommunen bieten hierzu verschiedene Formate an. Diese reichen von einer Sanierungsmesse mit lokalen Handwerkern über kostenlose Energieberatungsgespräche bis hin zu einer Do-it-yourself-Werkstatt (Sanierungstipps zum Selbermachen). So können sich Interessierte auch auf ganz praktischer Ebene sanierungsschlau machen.

Der Auftakt in Laudenbach und Hemsbach bot als Einstieg in die durchaus komplexen Themen zwei verwandte Themenbereiche. Zunächst gab KLiBA-Energieberaterin Mara Muth einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten der energetischen Sanierung. „Es ist schwierig, Pauschallösungen zu nennen – denn jedes Gebäude hat eigene Stärken und Schwächen, die im ersten Schritt immer von Experten umfassend analysiert werden sollten. Nur dann können Eigentümerinnen und Eigentümer sinnvoll und aufeinander abgestimmt die restlichen Schritte angehen“, erklärte Muth. Grundsätzlich sei es ratsam, zunächst die Gebäudehülle – also Dämmung, Dach und Fenster – anzugehen und erst danach die Haustechnik – also Heizung, Photovoltaik oder Solarthermie. „Zum einen ist ein niedrigerer Energieverbrauch bei jedem Heizsystem von Vorteil, zum anderen kann insbesondere eine Wärmepumpe besonders effizient und sparsam arbeiten, wenn das Gebäude bereits energetisch saniert ist“, so Muth.

Neben zahlreichen Fragen zum neuen Gebäude-Energie-Gesetz, den aktuellen Förderungen und technischen Details konnten die Besucher im direkten Gespräch mit KLiBA-Energieberaterin Mara Muth sowie KLiBA-Geschäftsführer Dr. Klaus Keßler auch den zweiten Themenbereich des Abends erkunden: Die sinnvolle Kopplung von Elektromobilität und Photovoltaik. Jessica Skowron und Bernhard Bruch vom Team Elektromobilität der KLiBA gaben einen Überblick über die Potenziale der klimafreundlichen Stromerzeugung und Fortbewegung. „Elektromobilität ist eine nachhaltige Form des Individualverkehrs. Durch die Verknüpfung einer eigenen PV-Anlage auf dem Dach mit dem Laden eines E-Autos ergibt sich aber nicht nur ein großer Vorteil für das Klima, sondern auch ein rein wirtschaftlicher: Auf diese Weise ist Elektromobilität besonders günstig“, erklärte Jessica Skowron.  

Für die Teilnehmenden in der Laudenbacher Sonnberg-Schule war es gerade diese Vielfalt an Themen, die die neue Veranstaltungsreihe der KLiBA interessant machte. „Wir wollen uns einen ersten Überblick verschaffen und uns mal grundsätzlich über die Möglichkeiten einer Sanierung informieren. Denn in unseren Häusern heizen wir teilweise noch mit Nachtspeicheröfen, da müssen wir also in den nächsten Jahren etwas tun. Deshalb ist so ein Infoabend eine tolle Hilfe“, sagten etwa Edith Glahn und Bernadette Nierobisch aus Laudenbach.

Für die Hemsbacher Klimaschutzmanagerin Felicitas Hasper sind solche Rückmeldungen die Bestätigung, dass die Kommunen direkt bei den Menschen vor Ort Unterstützung leisten müssen. „Die Nachfrage nach ganz grundsätzlichen Infos ist weiterhin sehr groß. Viele Bürgerinnen und Bürger stehen erst einmal vor einer großen Aufgabe und wissen gar nicht, wo sie bei einer Sanierung anfangen sollen. Mit den Veranstaltungen der Reihe GUT SANIERT?! wollen die Gemeinden Hemsbach und Laudenbach genau dort ansetzen und praxisnahe Angebote machen. Zusammen mit den kostenfreien und neutralen Bürgersprechstunden der KLiBA, die wir alle zwei Wochen in unseren Rathäusern anbieten, gibt es dadurch konkrete Anlaufstellen“, sagte Felicitas Hasper. „So können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Kommunen Klimaschutz voranbringen.“         

Klimaschutz in Hemsbach - Trinkwasser sparen: Stadt geht mit gutem Beispiel voran

Es wird immer heißer, und es wird immer trockener: Der Klimawandel bringt immer längere Trockenheitsperioden mit sich, was erheblichen Einfluss auf die Trinkwasservorräte hat. Trinkwassersparen ist angesagt und wichtig. Doch gerade das ebenso wichtige Stadtgrün kann die heißen Phasen des Sommers nicht ohne Bewässerung überleben.

Wassersäcke

Die Stadtverwaltung Hemsbach setzt hier im Sinne des Klimaschutzes auf effiziente und effektive Wasserversorgung, und das schon seit Längerem. So sorgen für die 150 in den letzten drei Jahren neugepflanzten Jungbäume im städtischen Verkehrsraum Wassersäcke für eine einfache und nachhaltige Vorratsbewässerung: Jeweils 100 Liter Wasser versickern direkt ohne Wasserverlust in den Boden. Positiver Nebeneffekt: „Die Wassersäcke verringern den Arbeitsaufwand des Bauhofs, der seine Arbeitsabläufe optimieren kann, und natürlich auch Kosten“, erklärt der fürs städtische Grün zuständige Rathausmitarbeiter Thomas Wetzel vom Fachbereich Planung und Technik.

Tröpfchenbewässerung

In den beiden insgesamt 400 Quadratmeter umfassenden Staudenflächen des Wareham- und Kurpfalzkreisels wird seit diesem Jahr Tröpfchenbewässerung eingesetzt, eine Bewässerungstechnik, bei der an bodennahen Schläuchen in regelmäßigen Abständen Auslässe angebracht sind. Über diese „Löcher“ werden nur geringe und exakte Wassermengen abgegeben. Für den richtigen Bewässerungszeitraum und die richtige Wassermenge sorgt eine Zeitschaltuhr.

Informationen und Erfahrungswerte einer Nachbargemeinde waren die Grundlage für diese Hemsbacher Bewässerungsanlage, die der Bauhof von der Materialauswahl bis zur Fertigstellung komplett in Eigenregie leistete. Die Vorteile einer Tröpfchenbewässerung liegen auf der Hand: Der Wasserverlust kann um bis zu 70 Prozent reduziert werden, weil das Wasser bodennah verteilt wird und somit weder verstäubt noch verdunstet. Und es spart abermals Arbeitszeit, Pflegeaufwand und Kosten.

Zeitschaltung „digital“

Zeitschaltuhren sind ohnehin ein probates Mittel, um verschiedene Dinge optimal zu steuern. Bei der Stadtverwaltung macht man sich derzeit aber auch Gedanken über eine digitale Nachrüstung: „Möglich wäre, den Einsatz mit LORAWAN zu verbinden“, so Wetzel. LORAWAN steht für Long Rang Wide Area Network, eine Funktechnologie, die in der Lage ist, Daten über eine große Entfernung energieeffizient, kostengünstig und sicher zu übertragen. Wetzel: „In Verbindung mit Feuchtigkeitssensoren und entsprechenden Messungen könnte beispielsweise gezielt eine Bewässerung vom Büro aus am Laptop gesteuert werden.“

Auch Bürgermeister Jürgen Kirchner ist von dieser modernen Möglichkeit überzeugt: „Diese zukunftsweisende Technologie im Sinne des Klimaschutzes ist ein wichtiger und vor allem sinnvoller Schritt in Richtung Digitalisierung und Smart City, der Arbeitsabläufe sehr gut unterstützt.“

Ausblick

Zwar ist LORAWAN für Hemsbach noch Zukunftsmusik, wäre aber vielseitig nutz- und einsetzbar, denkt man beispielsweise auch an geeignete Grünflächen um das Rathaus oder auch an die hitze- und trockenheitsresistenten Stauden, die mit geringsten Wassermengen auskommen. Eine effektive Tröpfchenbewässerung ist jedenfalls eine ideale Ergänzung zur ansprechend gestalteten und ortsbildprägenden Bepflanzung – und ein weiterer kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung Klimaschutz.

Kreisforstamt: Was ist los im Hemsbacher Walddistrikt „Kreuzberg“? Förster Philipp Lambert erklärt die Baumfällungen

Einigen Waldbesucherinnen und Waldbesuchern sind sie sicherlich schon aufgefallen: die kahlen Stellen im Waldrandbereich im Stadtwald Hemsbach, Distrikt „Kreuzberg“, und die dazugehörigen Holzpolter. Es wurden vor allem Esche, Bergahorn und Buche eingeschlagen, weil die Bäume krank waren, teilt das Kreisforstamt mit. Die Eschen zeigten starke Schäden in der Krone und am Stamm durch das Eschentriebsterben, die Bergahorne waren von der Rußrindenkrankheit befallen und die Buchen hatten starke Dürreschäden.

Dieser Waldbereich ist kein leichtes Terrain für das Baumwachstum, sie sind dort direkt der Sonne ausgesetzt und der Bodenwasserspeicher ist begrenzt. Sogar relativ resistent geglaubte Baumarten wie Kirsche und Robinie sehen dort kränklich aus. „Es ist kein schönes Bild, das sich aktuell auf der Hiebsfläche zeigt, das entspricht eigentlich nicht meiner Vorstellung von einer naturnahen und auf die Waldpflege ausgerichteten Forstwirtschaft“, bedauert Förster Philipp Lambert den starken Einschlag. „Aber durch die starken Schädigungen der Bäume standen wir vor der Wahl, die Stämme entweder jetzt noch zu ernten, oder zum Verfall im Wald zu lassen.“

Letzteres war für Förster Lambert jedoch an dieser Stelle keine wirkliche Option. In dem Waldbereich kreuzen sich mehrere Wege, ein Waldpavillon steht am Waldrand und hier sind viele Erholungssuchende unterwegs. Langfristig wäre das Risiko mit so vielen absterbenden Bäumen also zu groß gewesen. Zudem ist ein Großteil des Holzes noch stofflich nutzbar und wurde an ein im hessischen Wald-Michelbach gelegenes Sägewerk verkauft.

Kranke Bäume werden noch sinnvoll verwertet

Dort werden aus dem Holz Bretter für Holzfußböden oder Treppen geschnitten, auch Schreiner und Musikinstrumentenbauer bestellen auf das richtige Maß gesägtes Holz bei dem vergleichsweise kleinen Betrieb. Das Holz, das nicht mehr für solche hochwertigen Verwendungen gesägt werden kann, wird an die lokale Bevölkerung als Brennholz verkauft. „So werden die kranken Bäume wenigstens noch sinnvoll genutzt“ begründet Lambert seine Entscheidung gegen das Nichtstun an dieser speziellen Stelle. Hoffnung auf eine Genesung der befallenen Bäume gibt es beim Eschentriebsterben, der Rußrindenkrankheit und auch bei starken Kronenschäden durch Dürre übrigens nicht.

Durchzogen wird die Hiebsfläche von einem Band an alten knorrigen Eichen, die sehr vital aussehen und beim Holzeinschlag nicht angetastet wurden. Sie können ein Hinweis sein auf ein Waldbild, wie es sich in der Zukunft auf der Fläche einstellen könnte. Lambert möchte erstmal keine jungen Bäumen anpflanzen, sondern abwarten, was die Natur auf der Fläche selbständig wachsen lässt. „Es stehen schon einige junge Feldahorne, Elsbeeren und Linden in den Startlöchern. Vermutlich wird sich hier ein Waldsaum mit niedriger wachsenden Bäumen etablieren, der besser an die trocken-warmen Verhältnisse angepasst ist“, hofft der Förster auf eine schnelle Wiederbewaldung.

Bildinformationen (Quelle: Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis): Diese stark geschädigten Stämme sind nicht mehr als Sägeholz verwendbar.

Energieberatung der KLiBA – ein Service Ihrer Stadt!

Im Auftrag der Stadt Hemsbach berät die KLiBA, Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg – Rhein-Neckar-Kreis gGmbH alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gewerbetreibende kostenfrei zum Thema Energie, Energieeinsparungen, Energieeffizienz und Klimaschutz.

Sie ist eine erste Orientierungshilfe und hilft Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Energiesparziele auch mit Hilfe verschiedener staatlicher Fördermöglichkeiten zu folgenden Themen:

  • energetische Altbaumodernisierung
  • Neubau oder Sanierung zum Energieeffizienzhaus oder Passivhaus
  • Heizungserneuerung, Erfüllung EWärmeG und Gebäudeenergiegesetz (GEG) ab 2024
  • Einsatz von erneuerbaren Energien, Photovoltaik-Pflicht-Verordnung
  • Stromsparmaßnahmen
  • Förderung und Zuschuss durch KfW, BAFA, Land und Kommune

Weitere Informationen über Energienutzung, Wärmeschutz oder Fördermöglichkeiten gibt es bei Ihrem KLiBA-Energieberater, Herrn Jürgen Jourdan – für Sie kostenfrei und unverbindlich. Interessenten können unter der Telefonnummer (06221) 99875-0 einen Termin vereinbaren für die nächste Beratung im Rathaus Hemsbach, alle zwei Wochen donnerstags zwischen 16 und 18 Uhr.

KLiBA
Wieblinger Weg 21
69123 Heidelberg
Telefon (06221) 99875-0
www.kliba-heidelberg.de.

Nutzen Sie die kostenfreie Serviceleistung Ihrer Stadt!

Klimawandel im urbanen Raum: Hemsbach wird grüner

Der Klimawandel hinterlässt nicht nur in der Natur, sondern selbstverständlich auch im urbanen Raum seine Spuren: Nach den zurückliegenden heißen und trockenen Jahren mussten im Hemsbacher Stadtgebiet etwa 40 Bäume, die bereits abgestorben waren, gefällt werden. Doch wo immer es möglich war, sorgten Verwaltung und Bauhof für eine Ersatzbepflanzung – auch an Standorten, die bisher „baumlos“ waren. Summa summarum werden bis Ende des Jahres tatsächlich 65 Bäume neu gepflanzt sein.

Baumpflanzungen

In Sachen Sorten galt es, möglichst hitze- und trockenheitsresistente Bäume, wie beispielsweise Hopfenbuchen, Mehlbeeren, Winter-Linden, Amberbaum und Ahorn, in den Boden zu setzen. Gebot der Stunde ist zwar, den Klimawandel auszubremsen, doch ebenso müssen Maßnahmen zur Klimaanpassung ergriffen werden. In diesem Sinne wurde auch die Standortwahl getroffen. Das Hauptaugenmerk lag deshalb zum einen auf öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Spielplätzen, wo es an Beschattung fehlte – so im Kindergarten Regenbogenland, am Spielplatz in der Berliner Straße und auf der „alla hopp!“-Anlage. Zum anderen sollten Verkehrsräume „grüner“ gestaltet werden, weshalb entlang der Hüttenfelder und in der Bray-Sur-Seine-Straße gepflanzt wurde.

Entsiegelung

Grüner, bunter und schattiger wird es aber auch im kommenden Jahr. Wie vom Gemeinderat im Juli 2023 beschlossen, werden überall dort, wo es umsetzbar ist, Verkehrsflächen entsiegelt, Grünflächen erweitert und Stadtbäume gepflanzt werden. Die Vorbereitungen, dieses Maßnahmenbündel umzusetzen, sind in vollem Gange: Neue Baumstandorte sowie mögliche Entsiegelungsflächen werden geprüft und erste Planungen ausgearbeitet, damit im kommenden Jahr während der Pflanzperiode mehr Natur in die Stadt kommt und Hemsbach klimafreundlicher macht.

Vorschläge erbeten

Dafür braucht die Stadtverwaltung auch die Mithilfe der Hemsbacherinnen und Hemsbacher: „Wir nehmen gerne Hinweise auf mögliche Baumstandorte und Vorschläge zur Flächenentsiegelung entgegen“, erklärt Thomas Wetzel vom Fachbereich Planung und Technik, „denn gerade dort, wo die Verkehrsfläche sehr beengt und eine Begrünung nicht umsetzbar ist, prüfen wir, ob Baumpflanzungen auf privaten Flächen künftig unterstützt werden können.“

Für Anregungen, Wünsche, Beratung oder Interesse an einer Baumpflanzung stehen Frau Felicitas Hasper (Klimaschutzmanagerin), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Tel. 06201/707-34, oder Herr Thomas Wetzel (Grünflächenamt), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein., Tel.06201/707-67 gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Baumspende der DLRG: „Bäume brauchen wir immer“

Er nennt sich „Gymnocladus dioicus“ – zu Deutsch: Geweihbaum – und seine Blätter werden bis zu 80 Zentimeter groß. Gespendet wurde das „Noch-Bäumchen“, das recht schnell 20 Meter Höhe erreichen kann, von der DLRG-Ortsgruppe Hemsbach und gepflanzt vor einigen Tagen vom Bauhof, und zwar am Wiesensee.

„Bäume brauchen wir immer“, freute sich Rathausmitarbeiter Thomas Wetzel vom Fachbereich Planung und Technik und dankte den Ehrenamtlichen im Namen der Stadt. Und Claus Nadeschdin von der DLRG erzählte, wie es dazu kam: „Wir haben im Juni beim Stadtradeln die Teamwertung gewonnen. Dafür gab’s 150 Euro Preisgeld. Das wollten wir sinnvoll und klimafreundlich investieren.“

Gedacht hatte man zunächst an Solarpaneele für die mobile Einsatzbox, die unter anderem Strom für die Funkgeräte benötigt. „Die Kosten dafür liegen aber im vierstelligen Bereich, das können wir uns nicht leisten.“ Den Wiesensee und die Liegewiese quasi direkt vor der Tür, kam man auf die alternative Idee einer Baumspende – ebenso im Sinne des Klimas.

Der Kontakt zum Rathaus war schnell hergestellt, ein Baum wurde geordert. Gut die Hälfte der Kosten des Baums, der bei 310 Euro liegt, legte die DLRG kurzerhand aus der Vereinskasse drauf, erklärt DLRG-Vorsitzender Frank Buckreuß. Zum Baum selbst wusste Thomas Wetzel noch so einiges zu sagen, so zum Beispiel, dass er im Juni blüht, seine Rispen zehn Zentimeter lang werden und der Geweihbaum – wie der Name schon sagt – eine besonders schöne Wuchsform hat.

Und wie schaut es mit der Klimaverträglichkeit aus? „Er mag sowohl feuchtere als auch trockene Standorte und ist sehr hitzeverträglich.“ Der Geweihbaum ist also eine gute Wahl. Er mag auch gerne alleine stehen, weshalb die Stadt die weiteren fünf Bäume, die der Bauhof im gleichen Zug am Wiesensee zusätzlich in die Erde setzte, in die weitere Nachbarschaft gepflanzt hat.

Eins allerdings fehlt noch: ein edles Schild mit dem Namen des Spenders. Wetzel versprach, das in Bälde nachzuliefern.

Foto (Stadt Hemsbach): Frank Buckreuß, Stefan Dreikluft vom Bauhof, Claus Nadeschdin und Junior Mika freuen sich über den neu gepflanzten Geweihbaum

Trinkwasserbrunnen auf dem Friedhof: Kostenloses Trinkwasser per Knopfdruck

Das Wasser fließt auf Knopfdruck: Ab sofort sollte man sich einen Becher oder ein Glas mit auf den Friedhof nehmen, denn dort sorgt jetzt ein Trinkwasserbrunnen für die notwendige Erfrischung nicht nur an heißen Tagen, und das kostenfrei und für jeden zugänglich. Installiert wurde der Trinkwasserspender bereits Ende August von Mitarbeitern des Bauhofs; er steht am Rand des Weges zur Aussegnungshalle. Nachdem nun auch die mikrobielle Trinkwasseruntersuchung keinerlei Beanstandungen zum Ergebnis hatte, darf sich dort jetzt jede und jeder bedienen.

Der Standort in unmittelbarer Nähe zur Aussegnungshalle ist gut gewählt, ist die Stelle doch eine Art Treffpunkt und bietet schattige Plätzchen zum Verweilen, auch bei Trauerfeiern. Zudem wurde dort bereits Ende Juli eine drei mal drei Meter große Pergola errichtet und darunter drei Bänke in U-Form aufgestellt – übrigens als „Babbelbänke“ gekennzeichnet: Wer dort Platz nimmt, bietet sich zum Reden, Zuhören oder Austausch über „dies und das“ und „Gott und die Welt“ an. An zwei Seiten umsäumt ist die gemütliche Sitzgruppe mit Sträuchern, was für eine gewisse Geborgenheit sorgt.

Und ganz wichtig: „Der Trinkwasserbrunnen ist auch ein wichtiger Meilenstein im Rahmen des Hitzeaktionsplans der Stadt Hemsbach“, erklärt die städtische Klimaschutzmanagerin Felicitas Hasper. Der Klimawandel und die damit einhergehende globale Erwärmung haben eine Zunahme an extremen Wetterereignissen zur Folge – Hitzeperioden inklusive. Auf diese gilt es sich mit verschiedenen Maßnahmen einzustellen, um die Menschen vor UV-Strahlung, möglichen Hitzschlägen und Dehydrierung zu schützen.

„Gerade mit Blick auf die zurückliegenden heißen Sommer möchten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern an öffentlich zugänglichen Plätzen Möglichkeiten zum Schutz gegen Hitze anbieten. Hierzu gehören schattige Ruheplätze ebenso wie kostenloses Trinkwasser. Beides haben wir jetzt hier auf dem Friedhof umgesetzt“, freut sich Bürgermeister Jürgen Kirchner. Der Trinkwasserbrunnen auf dem Friedhof werde nicht der letzte sein, verspricht der Rathauschef, derzeit berate man sich über mögliche weitere Standorte. Der Kostenpunkt für einen Trinkwasserbrunnen liegt bei etwa 3.000 Euro.

Dass allen Bürgerinnen und Bürgern im öffentlichen Raum Zugang zu qualitativ hochwertigem Trinkwasser ermöglicht werden soll, ist übrigens seit Januar gesetzlich als Aufgabe der Daseinsvorsorge festgehalten. Ziel ist es, hitzebedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden. Trinkwasserbrunnen an öffentlichen Orten sind daher Teil von Maßnahmen für regionale und lokale Hitzeaktionspläne, wie Hemsbach sie bereits umsetzt. Denn gewiss ist: Der nächste heiße Sommer wird kommen.

Um die Qualität des Wassers muss sich auch niemand sorgen: Zum einen wird der Brunnen regelmäßig mithilfe einer Zeitschaltuhr automatisch mit Frischwasser gespült, zum anderen wird das Wasser genauso regelmäßig von einem Labor untersucht und anschließend vom Gesundheitsamt kontrolliert. Und natürlich ist der Trinkwasserbrunnen barrierefrei zugänglich und in Blinden- und Brailleschrift gekennzeichnet.

Stadt fördert Stecker-Solaranlagen: Kosten senken und Klima schützen mit Balkonkraftwerken

Die Energiekrise betrifft uns alle. Doch es gibt Möglichkeiten, die „eigenen vier Wände“ krisensicherer zu machen. Beispielsweise durch Solarenergie: Um die Sonne als schier unerschöpfliche Energiequelle zu nutzen, bedarf es nicht gleich einer großen Anlage auf dem Dach. Einen einfacheren Einstieg, um den eigenen Haushalt unabhängiger und im gleichen Zug auch ökologisch nachhaltiger zu machen, bieten sogenannte Stecker-Solaranlagen. Die Stadt Hemsbach fördert ab sofort den Kauf einer solchen „Mini-Solaranlage“ mit 20 Prozent der Anschaffungskosten bzw. maximal 100 Euro.

Was sind Stecker-Solaranlagen?

Stecker-Solaranlagen sind Solarmodule, die beispielsweise an Balkongeländern, an Hausfassaden oder auf (Flach-)Dächern installiert werden können. Diese kleinen Photovoltaiksysteme sind auch bekannt als „Plug & Play-Solaranlagen“ oder „Balkonkraftwerke“. Sie bestehen in der Regel aus ein bis zwei Solarmodulen und einem Wechselrichter. Die Leistung ist auf 600 Watt begrenzt.

Stecker-Solaranlagen produzieren Strom ausschließlich für den Eigenbedarf und sind deshalb mit geringem Aufwand zu installieren und zu betreiben. Der erzeugte Strom wird mittels Steckdose ins Haus- bzw. Wohnungsnetz eingespeist. So kann man unkompliziert die Kosten für den im eigenen Haus anfallenden Strom senken und ganz praktisch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

Viele Kommunen bieten bereits Förderprogramme für Stecker-Solaranlagen an. Auch die Stadt Hemsbach möchte den Ausbau der Erneuerbaren Energien für mehr Klimaschutz fördern. Mit einem Förderprogramm schafft die Stadt jetzt einen finanziellen Anreiz für den dezentralen Ausbau der lokalen Solarenergie durch die Hemsbacher Bevölkerung.

Diese „Balkonkraftwerke“ sind zwar nicht besonders groß, doch können sie je nach Haushaltsbeschaffenheit und Ausrichtung der Anlage „die in der Regel vorhandene Grundlast decken, also den Energiebedarf beispielsweise für Kühlschränke, Standby-Geräte oder Heizungspumpen“, erklärt Felicitas Hasper, Klimaschutzmanagerin der Stadt Hemsbach.

Autarke Grundversorgung

Und viele kleine Schritte ergeben bekanntlich einen großen: Je mehr der etwa 5.500 Hemsbacher Haushalte ihren Grundbedarf autark durch eine solche Anlage decken, desto weniger muss auf die allgemeine Energieversorgung zurückgegriffen werden. Dadurch würde sich auch der Bedarf an fossilen Brennstoffen reduzieren. „Für die Stadt bedeutet das, einen wichtigen Bestandteil zur Förderung des Klimaschutzes zu leisten“, so Hasper.

Außerdem sei es wichtig, dass die bereits versiegelten bzw. bebauten Flächen eine zusätzliche Nutzung erfahren und somit sparsamer mit unbebauten Grün- oder landwirtschaftlichen Flächen umgegangen werden kann.

Zur Förderung von Stecker-Solaranlagen hat die Stadt am 1. November 2022 eine Förderrichtlinie in Kraft gesetzt, die festlegt, dass 20 Prozent der Anschaffungskosten, maximal jedoch 100 Euro, von der Kommune übernommen werden. Das Gesamtbudget umfasst 10.000 Euro. Antragsberechtigt sind Personen, die in Hemsbach ein Haus oder eine Wohnung vermieten, mieten oder besitzen. Auch gemeinnützige Vereine, auf die das zutrifft, können einen Antrag stellen.

Das Förderprogramm wird nach einer Erstlaufzeit mit Ablauf des Haushaltsjahres 2023 evaluiert und eine eventuelle Fortsetzung geprüft.

Hier finden Sie die

Für Fragen zur Förderung und zum Antrag steht Ihnen das Sachgebiet ISEK & Klimaschutz unter Tel. (06201) 707-29, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerne zur Verfügung.

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