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Die Terminvergabe erfolgt telefonisch unter (06201) 707-92, -93, -94, -96 oder online Termin vereinbaren

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10. September 2026
Heike Pressler

Neue Auszubildende im Regenbogenland: Vier neue Wege, ein gemeinsames Ziel

Die vier neuen Azubis und der FSJ-ler mit der Kita-Leitung, Bürgermeister und Fachbereichsleiter auf dem Spielplatz vorm Regenbogenland

In der Kindertagesstätte Regenbogenland ist in diesem Jahr einiges in Bewegung: Neue Gesichter bereichern das Team und starten ihren ganz persönlichen Weg in den pädagogischen Beruf: Darunter sind eine PIA-Auszubildende, eine klassische Anerkennungspraktikantin sowie zwei junge Frauen, die über den Kita-Direkteinstieg als Quereinsteigerinnen in den Beruf finden, gehören seit 1. September zum Team. Hinzu kommt noch die Unterstützung durch eine Person im Freiwilligen Sozialen Jahr, kurz FSJ.

Was auf den ersten Blick nach vier neuen Kolleginnen klingt, ist bei genauerem Hinsehen etwas Besonderes: Gleich mehrere unterschiedliche Ausbildungs- und Einstiegsmodelle kommen hier zusammen. „Für unser Regenbogenland bedeutet das nicht nur Verstärkung im Kita-Alltag, sondern auch die Chance, Menschen mit unterschiedlichen Lebenswegen und Erfahrungen für die pädagogische Arbeit zu gewinnen“, freute sich Bürgermeister Jürgen Kirchner. Der Rathauschef ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit Tobias Schork, Leiter des Fachbereichs Verwaltung und Finanzen, die „Neuen“ persönlich zu begrüßen und mit einem Präsent zu überraschen.

Evelin Predescu hat den Weg der PiA gewählt. PiA steht für „Praxisintegrierte Ausbildung“ und verbindet, wie der Name schon sagt, Theorie und Praxis miteinander, und das von Beginn an. So besucht Evelin zweieinhalb Tage pro Woche die Schule und die andere Hälfte der Zeit sammelt sie praktische Erfahrungen bei ihrer Arbeit in der Kita. Die Ausbildung dauert drei Jahre. „Insgesamt werden bei uns nun drei PIAs ausgebildet, jeweils eine in jedem Ausbildungsjahr“, erklärt Regenbogenland-Leiter Wolfgang Reiter.

Dazu ist seit dem 1. September eine „klassische“ Anerkennungspraktikantin bzw. Berufspraktikantin im Regenbogenland tätig: Veronika Buchmiller absolviert ihr letztes Jahr der klassischen Erzieherinnenausbildung, die sich aus drei Jahren schulischer Ausbildung und einem anschließenden einjährigen Berufspraktikum zusammensetzt.

Adna Secoviç und Tetiana Ponomarova sind im Rahmen des „Direkteinstiegs Kita“ seit 1. September im Team. Dabei handelt es sich um einen von der Agentur für Arbeit geförderten Qualifizierungskurs für Menschen, die bereits pädagogische Vorkenntnisse oder Erfahrungen mitbringen. Ziel ist es, ihnen einen schnelleren Einstieg in den pädagogischen Beruf zu ermöglichen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre, wobei im ersten Jahr drei Tage Schule und zwei Tage Praxis pro Woche vorgesehen sind, und führt zum Abschluss „Sozialpädagogische Assistenzkraft“. Dieser Ausbildungsweg wir zudem von der Agentur für Arbeit gefördert.

Leonard Otto ergänzt die Runde der „Neuen“ als FSJ-ler, und auch wenn das an Unterstützung viel mehr bedeutet als nur mal in den Kita-Alltag „hineinzuschnuppern“, so wünscht man sich freilich vonseiten der Verantwortlichen, dass ihn die Freude an der Arbeit mit Kindern ebenfalls in den Beruf des Erziehers trägt.

Mag schon allein die Anzahl an Azubis für eine Kita nicht alltäglich sein, so ist es erst recht nicht selbstverständlich, dass sich sogar im bestehenden Regenbogenland-Team Kollegen und Kolleginnen finden, welche die Ausbildung begleiten. „Jedem und jeder Auszubildenden stellen wir eine qualifizierte Fachkraft als Mentorin bzw. Mentor zur Seite, welche die Ausbildungsphase unterstützen“, so Reiter. „Und bei Problemen, Wünschen oder Anregungen steht auch unsere Tür immer offen“, ergänzt Co-Leiter Steffen Herrmann.

All dies zeigt: „Das Regenbogenland ist ein beliebter und zuverlässiger Ausbildungsbetrieb, der flexibel unterschiedliche Wege anbieten kann“, wie Tobias Schork formulierte. Mit einem gemeinsamen Ziel: Kindern einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.