Frisch, frech, frivol – und musikalisch: Frühjahrsprogramm 2020 in der Kulturbühne Max

Geschrieben von Heike Pressler am . Veröffentlicht in Aktuelles

Der Vorverkauf ist gestartet

Was ist ein „Ims“? Was macht den „Kerscheblotzer“ aus, und warum hat die Chaise in Frankreich Füße, aber in der Pfalz Räder? Und was genau unterscheidet die „Bibs“ von der „Kränk“? Mit einem Lokalmatador, nämlich dem Weinheimer Kabarettisten Dr. Markus Weber, startet die Kulturbühne Max am Sonntag, 19. Januar, ins dritte Spieljahr am neuen Standort. „Iwwerleije se mol“ heißt sein Programm. Nicht überlegen sollten seine Fans: Ab sofort gibt es Karten für diese und alle weiteren Veranstaltungen bis zum Sommer.

„Hirn für alle!“

Geboten werden wie gewohnt und dank wieder zahlreicher Unterstützer und Sponsoren sowohl Qualität als auch Vielfalt: mit einem bunten Mix aus Kabarett, Comedy und Musik, mit guten alten Bekannten und auch neuen Gesichtern. Gleich nach „Iwwerleije se mol“ gibt es einen Abend für jede und jeden, die gerne selber denken: Thomas Schreckenberger fordert nämlich am 26. Januar „Hirn für alle!“ in seinem Rundumschlag durch Politik und Gesellschaft.

Comedy in Hülle und Fülle

Was tun, wenn man zwar Sendungsbewusstsein hat, aber keine Sendung? Nun, dann schreit man: „Ich bin ein Star, holt mich hier rein!“ Am Sonntag, 2. Februar, macht sich Musikkabarettist Fabian Schläper mit seinem Programm „Das große Glotzen“ auf alles einen Reim. „Comedy in Hülle und Fülle“ bietet am Sonntag, 16. Februar, Daphne de Luxe, die Entertainerin mit Leib und Seele, bevor das „Halbsatz-Phänomen“ Rolf Miller am 8. März getreu seinem Motto „Me, myself and I“ sein neues Programm „Obacht Miller!“ präsentiert.

Swinging Wilhelm Busch

Mit einer fabelhaften Vertonung in sieben Streichen geht es am 15. März im Rahmen von „vhs zu Gast im Max“ weiter mit dem Huub Dutch Duo und „Max und Moritz got the Blues“. Am 29. März geben sich dann zwei weitere Musiker die Ehre auf der Kulturbühne, nämlich die Akustikgitarristen Detlef Bunk und Satoshi Gogo.

Die „neue“ Solga

Es war einmal... eine Kanzlersouffleuse. Aber die kann nicht mehr. Denn unser Land ist verrückt geworden: Gesinnung ist wichtiger als Verantwortung, Emotionen sind wichtiger als Fakten, Moralisieren ist wichtiger als Kompetenz. Die alte Solga musste also weg, lang lebe die neue Solga! Und die sagt am 26. April in ihrem nagelneuen Programm: „Ihr mich auch!“

Stefan Waghubinger hat es dagegen schon ganz nach oben geschafft: auf den Dachboden der Garage seiner Eltern. Dort findet er den, der er mal war, den, der er mal werden wollte, und den, der er ist: „Jetzt hätten die guten Tage kommen können“ – ein Abend zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen erwartet die Gäste am 10. Mai.

Frisch, frech, frivol

Wer den Kabarettisten und Entertainer Robert Kreis erlebt, wird feststellen, wie zeitlos und aktuell die von ihm so geliebte Epoche geblieben ist: die 1920er Jahre. Kreis lässt diese Zeit wieder aufleben, fegt mit seiner schwungvollen Ein-Mann-Show am Klavier mühelos den Staub von den Tasten und präsentiert am 17. Mai zum Abschluss des Frühjahrsprogramms mit seinen „Highlights“ die „Goldenen Zwanziger“ von ihrer frischsten, frechsten und frivolsten Seite.

Ein besonderes Schmankerl hält die Kulturbühne Max übrigens am Freitag, 3. April, bereit: „Bella Italia“ im Glas, auf dem Teller und als akustischer Genuss bei einem „Italienischen Abend“. Antonio Follo und sein Team werden für Gaumenfreuden sorgen; das Musikerpaar Raffaella Svoboda (Gesang) und Franco Morone (Gitarre) gestaltet den musikalischen Rahmen.

Musik in der Ehemaligen Synagoge

Außerdem ist neben der Kulturbühne Max natürlich auch die Ehemalige Synagoge wieder als Spielstätte eingeplant: Am Donnerstag, 23. April, trifft mit dem Helmut Eisel Trio Groove auf Gänsehaut, wenn sich diese drei Virtuosen zu einem Projekt zwischen Jazz, Klezmer, Latin und Klassik vereinigen. Und am Samstag, 27. Juni, werden Giovanni Palombo an der Gitarre und Pasquale Laino am Saxofon open air im Hof der Ehemaligen Synagoge ein unglaublich facettenreiches und farbiges Konzert geben.

Karten für alle genannten Veranstaltungen sind ab sofort online unter hemsbach.reservix.de, telefonisch unter der Hotline 01806 700 733, im Bürgerbüro der Stadt Hemsbach und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen erhältlich. Mehr Informationen zum Kulturprogramm gibt es unter kulturbuehne-max.de. Dort können sich Interessierte auch für den Newsletter eintragen. Aktuelle Informationen gibt es auch immer auf Facebook unter www.facebook.com/Kulturbühne-Max.