Wahlscheinantrag zur
Kommunal- & Europawahl 2019 für Hemsbach

Wahlscheinantrag zur Kommunal- & Europawahl 2019

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Anmietung oder Vermittlung durch die Stadt: Dringend Wohnraum für Flüchtlinge gesucht

Geschrieben von Stadtverwaltung Hemsbach am . Veröffentlicht in Aktuelles

Die Stadt Hemsbach sucht dringend Gebäude oder Wohnungen zur Unterbringung von Flüchtlingen, die bereits anerkannt sind oder länger als zwei Jahre in Hemsbach leben. „Wir haben großen Bedarf“, erklärt Ordnungsamtsleiter Thomas Pohl. „Und natürlich möchten wir Flüchtlinge, die dauerhaft in unserer Stadt leben werden, bei der Anmietung einer eigenen Wohnung unterstützen", ergänzt Beate Adler, Flüchtlingsbetreuerin im Rathaus.

Eine eigene und dauerhafte Wohnung ist für Flüchtlinge der erste Schritt, auf eigenen Füßen zu stehen. Deshalb benötigen Kommunen Wohnungen, um den Menschen dabei zu helfen, sich eine Perspektive aufzubauen. Jedes Angebot – ob Häuser, Zimmer oder Wohnungen für Familien, Einzelpersonen oder Wohngemeinschaften, möbliert oder unmöbliert – ist daher willkommen.

Anmietung oder Vermittlung
Zwei Möglichkeiten sind denkbar: zunächst eine Anmietung des Wohnraums durch die Stadt Hemsbach. Diese Variante kommt in Frage für anerkannte sowie sich im Verfahren befindliche Asylbewerber, die seit mindestens zwei Jahren hier in einer Gemeinschaftsunterkunft leben. Der Wohnungseigentümer muss hierfür verschiedene Zustimmungen einholen. Weitere Auskünfte zur Variante „Anmietung durch die Stadt" erteilt das Liegenschaftsamt der Stadt Hemsbach, Angela Walther, Telefon 06201/ 70752, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Möglich ist auch, dass die Stadt vermittelnd tätig wird. Dies kommt allerdings ausschließlich für anerkannte Asylbewerber in Betracht. Die Wohnungseigentümer benennen Wohnungsgröße und Ort, die Stadt prüft, ob eine „passende Wohnungsanfrage" vorliegt und vermittelt das Angebot weiter. Weitere Auskünfte zu dieser Variante erteilt das städtische Ordnungsamt, Thomas Pohl, Telefon 06201/70790, E Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„Die Unterbringung von Flüchtlingen ist nicht nur eine Aufgabe der Verwaltung, sondern eine gesamtgesellschaftliche und eine humanitäre Verpflichtung", sagt Bürgermeister Jürgen Kirchner. Beate Adler kann dem nur zustimmen: „Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, brauchen das Gefühl, willkommen zu sein. Sie müssen mit einer anderen Kultur, Sprache und Regeln zurechtkommen. Wenn sie die Gemeinschaftsunterkünfte verlassen dürfen, haben sie die ersten Schritte zur Integration schon gemacht. Ehrenamtliche und Flüchtlingsbetreuer kennen sie und helfen bei Schwierigkeiten. Sie stehen potenziellen Vermietern auch als Ansprechpartner zur Verfügung.“