Frühjahrsprogramm in der Kulturbühne Max: Frotzeleien, Musik und eine Premiere - Vorverkauf startet

Geschrieben von Heike Pressler am . Veröffentlicht in Aktuelles

Wer nach vorne fährt, sollte den Blick nach hinten nicht vergessen. Das lernt man schon in der ersten Fahrstunde. Was in der räumlichen Dimension angebracht ist, kann also für die zeitliche nicht schlecht sein. Und gerade das Jahr 2018 hat sich einen eigenen Rückspiegel wahrlich verdient – erst recht, wenn sich Django Asül diesem widmet! Der bayrische Kabarettist eröffnet am Sonntag, den 13. Januar, das zweite Spieljahr in der Kulturbühne Max. Und das gleich mit zwei Vorstellungen um 14 und um 19.30 Uhr. Für Django gibt es bereits Karten, und jetzt startet auch der Vorverkauf für alle anderen Frühjahrsveranstaltungen in der Kulturbühne Max. Geboten werden wie gewohnt und dank wieder zahlreicher Unterstützer und Sponsoren sowohl Qualität als auch Vielfalt: mit einem bunten Mix aus Kabarett, Comedy und Musik, mit guten alten Bekannten und vielen neuen Gesichtern.

Gypsy Swing

Zu Ersteren gehört Joscho Stephan, der mit seinem Quartett am 27. Januar wie gewohnt mitreißenden Gypsy Swing zelebrieren wird. Am 10. Februar heißt es Bühne frei für Lucy van Kuhl und ihr Programm „Fliegen mit dir“. Die Musikkabarettistin, bei Konstantin Wecker unter Vertrag, erzählt von Konzertreisen mit der Deutschen Bahn und von Kreuzfahrten, frotzelt über die Berliner Bio-Gesellschaft und besingt die Sehnsucht von Herrn Schmidt.

In Zusammenarbeit mit der Bonhoeffergemeinde geht es am Freitag, 15. Februar weiter mit der Band superfro und Jazz mal anders: Kompositionen, die unmittelbar aus konkreten Erfahrungen entstehen – mal komplexer, mal einfacher, aber immer authentisch. Nach dem fulminanten Konzert 2016 sind die vier zum zweiten Mal zu Gast in der Bonhoefferkirche.

Premiere feiert „vhs zu Gast im Max“, eine Veranstaltung in Kooperation mit der Volkshochschule, am Sonntag, 17. Februar: Antonio Siena und Heiko Duffner singen und spielen italienische Canzoni, die in ihrer Schlichtheit und Melancholie geradewegs durchs Ohr ins Herz gehen.

Verve, Witz, Haltung

Eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit bietet HG. Butzko auch mit seinem neuen Programm „echt jetzt“ am Sonntag, 24. Februar. Und mit Kabarett geht es am 17. März auch weiter: Powerfrau Lisa Fitz kümmert sich um den „Flüsterwitz“ und sagt und singt, was sie denkt. Laut. Mit Verve. Mit Witz. Mit Haltung.

Auch wenn er es in der Tanzschule nicht über den Grundkurs hinausgebracht hat: Eigentlich ist er ja Tänzer. Skurril, geistreich und auch etwas morbid zeigt uns Klavierkabarettist Daniel Helfrich in seinem neuen Programm am 31. März, dass das ganze Leben ein einziges Tänzeln zwischen Fettnäpfchen und großem Auftritt, zwischen Taktgefühl und Taktlosigkeit, zwischen anmutigem Ballett und wildem Breakdance ist.

Am Freitag, 5. April schlagen „Waiting for Frank“ in der Ehemaligen Synagoge ein bisschen leisere Töne an und präsentieren (fast) unplugged irische Balladen – tolle Songs und wunderbare Akustik garantiert.

Nichts für Hasenfüße

„Fuchstreff – nichts für Hasenfüße“ ist das Kabarettprogramm von Josef Brustmann. Der Gewinner des Sonderpreises des Deutschen Kabarettpreises führt durchs wildwüchsige Lebensunterholz, findet immer was und zieht dem Leben das Fell über die Ohren.

Natürlich gibt es auch im Frühjahr wieder ein Gitarrenkonzert, nämlich am 5. Mai. Diesmal zu Gast sind Franco Morone aus Italien und der Schotte John Goldie, beide keine Unbekannten in Hemsbach. „Keine weiteren Fragen“ hat Kabarettist Christian Ehring am 12. Mai. Sein Solo ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation; hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch.

Jazz ohne Schnörkel

Zum Abschluss des Frühjahrprogramms am 19. Mai hat die Stadt Hemsbach diesmal eine vielversprechende Jazzband aus Hemsbach engagiert, die beim letzten „See der Sinne“ Begeisterungsstürme entfachte: Triovision. Maren Schmitt am Klavier, Joschka Pressler am Bass und Sebastian Wind am Schlagzeug haben ein Faible für zeitgenössischen Jazz. Was dabei herauskommt, ist „Jazzpop im Songformat“: eingängige, aber nicht flache Melodien, ein Groove, der zum Mitwippen einlädt.

Alle Veranstaltungen finden, sofern nicht anders angegeben, in der Kulturbühne Max, Hüttenfelder Straße 44, in Hemsbach statt und beginnen um 19.30 Uhr. Einlass ist jeweils eine Stunde vorher.

Karten im Vorverkauf gibt es online unter hemsbach.reservix.de, telefonisch unter der Hotline 01806 700 733, im Bürgerbüro der Stadt Hemsbach und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen. Mehr Informationen zum Kulturprogramm gibt es unter www.kulturbuehne-max.de. Dort können sich Interessierte auch für den Newsletter eintragen. Aktuelle Informationen gibt es auch immer auf Facebook unter www.facebook.com/Kulturbühne-Max.